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TDM Neo startet im Verkauf: Ein Kopfhörer wird zum Lautsprecher

Gadgets · Neuigkeiten · 06. Okt. 2026 · 2 Min. Lesezeit

TDMs Neo lässt sich zusammenrollen und spielt Musik dann über nach außen gerichtete Lautsprecher ab. Zum US-Verkaufsstart am 6. Oktober bleiben für deutsche Interessenten zwei Fragen offen: die regionale Verfügbarkeit und ein verlässlicher Liefertermin.

Bestellbar heißt noch nicht sofort geliefert

Der Hersteller nimmt im eigenen Shop Bestellungen für 249 US-Dollar an. The Verge berichtet am 6. Oktober 2026 außerdem über den Verkaufsstart bei US-Händlern. Damit geht das zuvor auf der CES und über Kickstarter vorgestellte Gerät in den regulären Vertrieb. Der Dollarbetrag ist allerdings kein bestätigter deutscher Endpreis. Eine belastbare Deutschland- oder EU-Lieferzusage ließ sich aus den geprüften Herstellerseiten nicht entnehmen. [1][2][3]

Auch im Direktshop lohnt sich genaues Hinsehen. Die Produktseite nennt den 13. Oktober als Versandtermin, die Startseite den 16. Oktober. Diese widersprüchlichen Angaben erlauben keine verlässliche Aussage über die Auslieferung einer neuen Bestellung. Ein Verkaufsstart und eine bereits verfügbare Lieferung sind zwei verschiedene Nachrichten. [1][2]

Vier Treiber, zwei Hörsituationen

Neo verwendet vier 40-Millimeter-Treiber. Zwei sind für das Hören am Ohr vorgesehen, zwei für die Wiedergabe nach außen. Durch Verdrehen und Zusammenrollen wechselt das Gerät seine Form. Die App lässt festlegen, ob diese Bewegung den Lautsprechermodus aktiviert, die Musik pausiert oder das Gerät ausschaltet. Der Wechsel muss deshalb nicht automatisch Musik in den Raum schicken. [1]

Das Konzept richtet sich vor allem an Menschen, die zwischen privatem Hören und gemeinsamem Musikhören wechseln und dafür weniger Geräte mitnehmen möchten. Es ersetzt die Entscheidung zwischen beiden Nutzungsarten durch einen Handgriff. Ob der Kompromiss im Alltag aufgeht, hängt aber ebenso vom Tragekomfort und vom Klang ab wie vom Mechanismus.

Die lange Laufzeit gilt vor allem am Ohr

TDM bewirbt mehr als 200 Stunden im Kopfhörerbetrieb und etwa 16 Stunden als Lautsprecher. Das sind Herstellerangaben; Lautstärke, Inhalt und Nutzung beeinflussen die Werte. Akku und Ohrpolster sind laut Produktbeschreibung austauschbar. [1]

Einen ersten Gegenpunkt liefert The Verge: John Higgins empfand das Vorführgerät auf der CES als etwas schwer und bassbetont, fand den Wechselmechanismus aber einfach bedienbar. Das ist ein früher Eindruck, kein abgeschlossener Alltagstest der nun verkauften Geräte. [3] Für deutsche Käufer bleibt vor einer Bestellung neben der Klangfrage vor allem zu klären, von wo geliefert wird und welcher Endpreis tatsächlich gilt.

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