Zur Musik

Klang, den man aushalten kann

Ein stilles Spoken-Word-Stück über Musik, Erinnerung und die besondere Fähigkeit eines Liedes, Vergangenes wieder hörbar zu machen. Eine alte Schallplatte wird dabei zum Sinnbild für Dinge, die Spuren tragen und trotzdem nichts von ihrer Bedeutung verloren haben. Sobald die Nadel die Rille berührt, bekommt etwas längst Verstummtes wieder eine Stimme. Der Text romantisiert Schmerz nicht und behauptet auch nicht, dass Musik ihn einfach verschwinden lassen kann. Stattdessen beschreibt er etwas viel Ehrlicheres: Musik kann Gefühlen eine Form geben. Sie verwandelt das, was im Inneren vielleicht kaum auszuhalten oder auszusprechen ist, in einen Klang, dem man zuhören kann. Ein ruhiger, nachdenklicher Moment über Staub, Erinnerung und darüber, warum manche Melodien mehr bewahren können als Worte allein.

Cover von Klang, den man aushalten kann
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